Wohnen nach Baukastensytem – Modulare Häuser
Jul 27Wohnimmobilien sind Investitionen in die Zukunft. Ein Platz, an dem Familien die nächsten Jahre verbringen möchten. Auch, wenn sich die Familie einmal vergrößert oder sich die Wohnsituation aus anderen Gründen verändert. Modulare Häuser sind dabei für das ganze Leben geeignet, denn das Wohnen bleibt flexibel und passt sich allen Lebensphasen an. Dank des modularen Baukastensystems ist dies kein Problem mehr, denn diese Haustypen können mit einzelnen Elementen erweitert, ausgebaut und sogar wieder zurückgebaut werden, wenn beispielsweise die Kinder ausziehen.
Wie funktioniert das Baukastensystem?
Haushersteller bieten dank der modularen Bauweise für jede Lebenslage Erweiterungsoptionen an. Wenn sich die Familie vergrößert, wachsen die modularen Häuser einfach mit. Je nach Bedürfnis und Grundstück kann das Haus somit in jede Richtung wachsen, beispielsweise übereinander oder parallel nebeneinander. Auch eine Dachterrasse oder ein Balkon kann hinzugefügt werden. Die Innen- und Außengestaltung, beispielsweise Fenstergröße oder Raumaufteilung, kann der Bauherr ebenso mitbestimmen. Ein weiteres Plus ist, dass das Haus beim Umzug einfach mitgenommen werden kann.
Modulares Bauen – wie funktioniert das?
Wenn man sich für Hersteller und passendes Modul oder auch mehrere Einheiten entschieden hat, sollte wie auch beim herkömmlichen Haus einiges beachtet werden. Auch für ein Modulhaus benötigt man eine Baugenehmigung und wie jedes andere Haus braucht die modulare Variante ebenso ein Fundament, wobei ein Punkt- oder Streifenfundament empfehlenswert ist.
Wie gelangt ein modulares Haus an seinen Platz?
Ähnlich eines Containers oder Mobilheims werden modulare Häuser mittels Tieflader transportiert und per Kran wird es auf das Grundstück getragen. Dabei werden die Elemente mit bereits fertigen Strom-, Gas- und Wasseranschlüssen geliefert und dann vor Ort an die Ver- sowie Entsorgung angeschlossen. Die Lieferzeit liegt ab Vertragsabschluss abhängig vom Hersteller etwa bei 8 bis 12 Wochen, so dass der Bauherr viel eher in sein Haus einziehen kann, als beim traditionellen Fertighaus. Die Lebensdauer und Haltbarkeit der modularen Häuser entspricht dabei einem herkömmlichen Fertighaus. Sie sind ebenso als Niedrigenergiesparhäuser konzipiert.
