Inneneinrichtung – Die Gestaltung des Badezimmers

Das eigene Badezimmer ist zuallererst einmal eines: ein Funktionsraum. Doch gleichzeitig ist es ein Element des Wohnumfeldes, bei dem Individualität wichtig ist, um ein entsprechendes Wohlfühlklima auslösen zu können. Dies ist wichtig, weil ein bewusst eingerichtetes Bad für jeden eine kleine Oase im Alltag darstellen kann und sollte. Das geht bei sorgsamer Planung auch mit kleinem Budget.

Das Bad als Wellness-Ort

Die Standardeinrichtung eines jeden Badezimmers sind:
• Dusche
• Toilette und
• Waschbecken.

Einige Menschen haben zusätzlich das Glück, eine Badewanne ihr Eigen zu nennen. Doch egal ob groß, klein, minimalistisch oder ausladend in der Flächenaufteilung, ein Bad sollte ein Raum sein, der Entspannung ermöglicht.
Bei der Einrichtung sollten also als erster Schritt eigene Wünsche und Vorstellungen genau überlegt werden: Was sind die Farbwünsche, welche Materialien würden zum gewünschten Stil passen und habe ich vielleicht ähnliches schon gesehen? An dieser Stelle kann eine farbige Skizze gute Dienste leisten. Auch wenn man nicht zum Innenarchitekten geboren ist, so reicht eine simple Zeichnung, um sowohl potentielle Positionen als auch Farbkombinationen besser einschätzen zu können. Dies gilt für Armaturen ebenso wie für Wände und Badezimmermöbel.

Raum schaffen

Der erste Schritt bei der Gestaltung des Badezimmers ist oft, wie bei den meisten anderen Räumen, die Frage nach der Wandgestaltung. Ist das Bad klein, so sollte idealerweise ein heller Farbton wie Creme, Hellblau, oder gar Weiß, gewählt werden, um den Raum nicht optisch noch stärker zu verkleinern, da dunklere Töne oft größere Enge suggerieren. Hierbei gilt für Kacheln wie Wandfarbe dasselbe. Helle Wände müssen aber keineswegs langweilig sein – beispielsweise können bei Belieben durch kleine Akzente in Form von Malereien oder Wandtattoos Wandflächen schnell und einfach aufgepeppt werden. Hierbei können entweder fertige Wandtattoos oder Schablonen verwendet werden. Hobbykünstler können eigenständig arbeiten, wobei Skizzen abermals eine gute Orientierung bieten.

Sind die Grundfarben und Wunschmaterialien geklärt, empfiehlt es sich, nach entsprechenden Objekten umzusehen. Oft hilft eine Internetrecherche für den ersten Überblick. Bei geringem Budget finden sich auf diesem Wege nicht zuletzt oft die besten Möglichkeiten zum Preisvergleich. Anschließend kann genauere Beratung gut im Baumarkt des Vertrauens eingeholt werden. Dies ist insbesondere hilfreich, wenn sehr genaue optische Vorstellungen bestehen, weil Fotos im Internet oft über das tatsächliche Aussehen wenig Aufschluss geben. Gerade beim Badezimmer ist es außerdem ungemein wichtig, dass es möglichst nicht komplett mit Möbeln ausgefüllt sein sollte. Es sollte ein Raum sein, der auf das Wesentliche reduziert ist und dafür Platz für Atmosphäre lässt. Hier wirken Kleinigkeiten wie farblich abgestimmte Armaturen, Badaccessoires oder Handtücher wahre Wunder.

Keep it simple, keep it clean

Insbesondere – aber nicht ausschließlich – bei kleineren Badezimmern, lautet die Devise: Einfachheit. Lieber nur das Notwendigste und das dafür wohldurchdacht und abgestimmt. Oft sieht man mit Dekoartikeln vollgestopfte Badezimmer, in denen Funktionalität ein Fremdwort zu sein scheint und in denen die einzelnen Dekorationen optisch keinerlei Wirkung mehr entfalten können.

Weniger ist also in fast allen Fällen mehr. Erlaubt ist beim Stil, was gefällt, doch aus Reinigungs- und Ästhetikgründen entscheiden sich die Meisten beim Durchdenken für klare Farbausrichtung und nur vereinzelte Dekorationselemente, die dadurch umso mehr wirken. Wer sein Bad bewusst gestaltet, verbessert das Wohlfühlklima in seiner Wohnung auf lange Sicht.

Dieser Beitrag wurde unter Wohnen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.