Devisenhandel

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, hoffen auch die Devisenhändler auf satte Gewinne, obwohl es sich hierbei um ein sehr spekulatives Geschäft handelt. Hier können zwar sehr hohe Gewinne erzielt werden, wenn der Anleger im genau richtigen Moment seine Währung kauft und gleichzeitig die andere Währung verkauft. Handelt er allerdings im falschen Augenblick, so kann er aber auch schon unter Umständen sehr große Verluste einfahren, welche die bisherigen Gewinne förmlich annullieren. Diese rein spekulativen Tauschgeschäfte nennt der Banker Devisenhandel. Im Bereich der Geldinstitute kann man auch vermehrt den Begriff Forex hören, was die gleiche Bedeutung hat.

Dieser Handel mit den Währungen wird aber nicht nur von den Geldinstituten durchgeführt, sondern kann praktisch von jeder Person getan werden, welche diese Geschäfte abwickeln möchte. Es wird zwar sehr oft ein Forex Broker eingesetzt, der sich allerdings mit diesem Geschäft immer Geld verdient, doch es kann auch über eine besondere Software gehandelt werden, und dies sogar von jeder Privatperson. Wer bereits einmal für länger als einen Tag im Ausland gewesen ist, wird bereits den Devisenhandel zu spüren bekommen haben, denn dieser Markt ist vom ständigen täglichen Wechsel geprägt.

Bekam der Urlauber gestern noch für 100,– Euro seine 95,– US-Dollar, so können es bereits heute beispielsweise nur noch 90,– US-Dollar sein. Genau um diese Differenzen geht es eigentlich beim Devisenhandel, zum richtigen Zeitpunkt günstig kaufen und dafür die teure Währung zur gleichen Zeit verkaufen. Auf diese Weise kann sogar eine Privatperson Gewinne einfahren. Dieser Handel erstreckt sich immer auf zwei unterschiedliche Währungspaare. Der Trader, wie der Händler offiziell genannt wird, kauft eine Währung seiner Wahl zu einem bestimmten Kurs und bezahlt diesen Kauf mit der anderen Währung. Die Differenz dieser Transaktion zu dem betreffenden Wechselkurs ist dann für den Händler der Gewinn, im schlechtesten Fall auch der Verlust.